Hainsackerer Kindertraining in Coronazeiten

Kleiner Ausschnitt des Rasters mit Postenstandorten

Sobald klar war, dass wir kein „normales“ Kindertraining mehr anbieten durften, machten wir uns in der Familie Janischowsky darüber Gedanken, was es für Möglichkeiten gibt, trotzdem mit den Kindern in Kontakt zu bleiben und wie wir ihnen eine Trainingsmöglichkeit geben könnten.

Nun sind 10 Wochen unseres „Trainingsspiels“ hinter uns und durchgängig haben jede Woche 14 – 17 Kinder (von 20) mitgemacht. Ein voller Erfolg also!

In den ersten vier Wochen haben wir ihnen jeweils ein anderes Raster eines Waldstücks in der Schwärz (bei Hainsacker) geschickt. Dazu 10 Koordinaten, in denen sie die von uns laminierten und nummerierten Postenkarten finden sollten. Sie hatten dafür jeweils 6 Tage Zeit, bevor wir die Postenkarten umhängten. Leider wurden in den ersten Wochen immer wieder Postenkarten umgehängt oder verschwanden ganz, so dass wir dann die Zeit auf 4 Tage (Samstag bis Dienstag) reduzierten. Die Kinder sollten, nachdem sie die Posten im Wald gefunden hatten, Rückmeldungen geben: welche Nummer habe ich in welchen Koordinaten gefunden und wie ist die jeweilige Postenbeschreibung? DH 12 in Worten und DH14 in Piktogrammen. Von uns erhielt dann jedes Kind persönlich eine Rückmeldung, welche ihrer Lösungen falsch, bzw. richtig war und wieviel Punkte es von der Höchstpunktzahl erreicht hatte.  

Anfangs waren die Kinder mit einem Elternteil, Geschwister und auch Hund unterwegs. Als es die ersten Lockerungen gab, waren auch wieder 2 Freundinnen gemeinsam beim OL im Wald. In der Woche um Ostern versteckten wir Tütchen mit Ostereiern bei einem Posten und die Kinder freuten sich sehr über dieses kleine Ostergeschenk!

In den zweiten vier Wochen gab es je eine Bahn für die DH12 und die DH14 mit mehreren falschen Postenbeschreibungen und/oder Himmelsrichtungen. Die Kinder sollten uns zurückmelden, welches die richtigen Postenbeschreibungen hätten sein müssen. Wieder in Worten, bzw. Piktogrammen.

War es anfangs noch sehr schwer für die Kinder, die Himmelsrichtungen zu bestimmen oder die verschiedenen Geländeformen wahrzunehmen, so wurde dies doch von Woche zu Woche besser und sie lernten jede Woche dazu. Und so sollte es ja auch sein!

 

Posten und Osternest erfolgreich gefunden

In den letzten Wochen bis zu den Pfingstferien hatten wir uns nun noch einen ScoreOL und einen ausführlich kommentierten Lauf für die Älteren vorgenommen. Danach möchten wir wieder mit dem „normalen“ Training starten. Und dann soll es natürlich auch eine Siegerehrung geben mit kleinen Präsenten für die ersten Drei der DH 12 und der DH 14 und natürlich Süßigkeiten für alle.

Wir danken ganz besonders unserer Co-Trainerin Sophie Kraus mit ihrer Familie, die einige Wochen lang ein paralleles Training im Wolfsegger Wald anboten, als die Devise war, dass man sich nicht so weit vom Heimatort wegbegeben soll. Da ein paar Kinder in Wolfsegg und Holzheim wohnen, wurde dann für diese ein Extra-Training in Wolfsegg gemacht.

Es freute uns sehr, dass soo viele Kinder so fleißig und engagiert mitgemacht haben und so motiviert dazulernen wollten. Jetzt freut sich aber schon jeder von uns sehr auf das Wiedersehen und das Miteinander-Ratschen in der Gruppe!

Familie Janischowsky

Ganz aktueller Nachtrag:

Nachdem mittlerweile auch die Auswertung der Ergebnisse abgeschlossen ist, haben wir eine Rangliste. Die ersten Plätze haben belegt:

DH12:

1.Laurin, 2. Jara, 3. Emelie

DH14:

1.Miriam, 2. Anne, 3. Sarah und Linus

Durststrecken überwinden

Die schlimmste Durststrecke ist überwunden. Dank der Initiative von Christoph geht es jetzt mit etwas Verspätung wieder los mit dem Sommer-OL-Training. Natürlich unter Einhaltung aller Hygienevorschriften und als individuelles Einzeltraining.  Den ersten Versuch mit IOrienteering haben viele mit Spannung erwartet.  Natürlich haben einige mit den Tücken der App gekämpft, auch damit wie man am besten mit Handy, Kompass und Karte läuft, möglichst ohne dass das Handy irgendwo im Dreck landet….. . Es gab aber auch einige die sich das Leben einfach gemacht haben: Das Training geniessen kann man auch ohne Handy und der Frühlings-Maiwald mit Maiglöckenduft hatte auch seinen besonderen Reiz. Das bei manchen die OL Routine durch Corona eingeschlafen ist zeigt der Fund einer Laufkarte mitten im Wald?  Vielleicht hat aber der/diejenige  in der Coronapause  einfach nur Gedächtnislauf optimiert…

 

endlich wieder…. spannende Postenstandorte

ich denke Christoph kann uns sicher noch mit einer Auswertung der Ergebnisse begeistern!

Die zweite Durststrecke scheint jetzt auch überwunden. Was macht man mit einer Homepage die nicht mehr richtig funktioniert und dass wo in den ersten Wochen des Jahres vor Corona schon soviel passiert ist und man alle in der viralen Durststrecke doch gerne aufgemuntert hätte? Nun ist sie wieder da, im alten Glanz: Vielen Dank an Valerio und Lukas für Euren Einsatz die Tücken von WordPress zu bekämpfen!

 

 

 

und die dritte Durststrecke? Was ist mit der ROLT 2020? Es laufen gerade erste Planung, damit wir nach den Pfingstferien  mit der ROLT 2020 wieder beginnen können!

Auf geht’s und frohes Trainieren

 

Stephan

4.WLS – Erster OL in 2020

Gewerbepark? Och nö ist ja langweilig. – FALSCH!
Leider sind die Organisatoren während der Veranstaltung erfroren. Beweise gibt es wenige aber, der Legende nach machten sich unsere beiden Helden schon vor Sonnenaufgang auf eine große Reise ins Nirgendwo, dem GEWERBEPARK. Dort angekommen bezwangen sie bei Eiseskälte die erste Disziplin, das Postensetzen. Nur Stunden später folgte die zweite Aufgabe. Eine Menge verwirrter Leute, die sich selbst Orientierungsläufer nannten, übten einen Ansturm auf das Orgateam aus. Mit Leichtigkeit hypnotisierten die beiden Helden die Leute. Ihnen wurde eine Sisyphus-Arbeit auferlegt. Mit Karte und Kompass sind die Läufer losgelaufen um Posten zu finden nur um danach wieder direkt beim Start heraus zu kommen. Völlig unbewusst liefen sie über Stein und Stein durch den GEWERBEPARK. Auf der wohl schwersten Laufstrecke , der A-Bahn, gab es eine Vielzahl an Posten und Routenwahlen. Unter Sauerstoffmangel behaupteten manche nach der Hetzerei sogar, ihnen habe der Lauf „Spaß“ gemacht. Dies haben sich die Helden nicht gefallen lassen und sammelten die Posten wieder ein, unwissend dass, dies ihre letzte Disziplin war. Danach weiß keiner so genau was mit den beiden passiert ist.
Laut Legende hat einer der Organisatoren dem unzufriedenen Volk eine Ergebnisliste verkündet, welche besagt, das Quirin, der Furchtlose und Sophie, die Tapfere, die A-Bahn am besten abschnitten und somit am meisten Punkte für die Turniertabelle sammelten.

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