Frostiger Start ins neue Jahr

Sogar den ein oder anderen Stein gab es zu sehen

Sogar den ein oder anderen Stein gab es zu sehen

Das objektiv beste OL Event im bisherigem Jahr wird vielleicht auch das kälteste gewesen sein. Vergangenen Sonntag, am 16.01.2022, hatte es zwar einen Grad auf der positiven Seite, doch eine sanfte Brise hat diese Zahl gefühlt ins negative geschlagen. Dass sich diese Witterungsverhältnisse perfekt zum Warmlaufen geeignet hätten, haben leider nicht alle der knapp 77 Läufer ausgenutzt. Frei nach dem Motto „warmlaufen kann man sich auch noch während dem Lauf“ fand man am Start einige frierenden Gestalten neben dem kaffeetrinkenden Wettkampfpersonal rumstehen.

 

Wer kennt sich hier noch aus?

Die Bahnen selbst führten durch die vielen Häuserschluchten und kleineren Parkanlagen des Rennplatz. Und trotz des kalten Wetters wurde auf der ein oder anderen Bahn ein Schmetterling gesichtet. Die A und B-Bahn Läufer mussten sich vor diesen besonders in Acht nehmen, da es weder Postenbeschreibungen noch Codezahlen zur Kontrolle gab. Trotzdem gab es nur vereinzelte Fehlstempel, da die meißten einen kühlen Kopf bewahrten.

Den allerkühlsten Kopf auf der A-Bahn hatten Timon Lorenz und Sophie Kraus in ihren jeweiligen Kategorien.

Lukas

Ein zügiger Wind weht in Regensburg

Der letzte OL im Jahr 2021, hat wieder viele Regensburger angezogen. Diesmal war der Austragungsort der Gewerbepark. Der Maßstab 1:2.500, die Streckenlänge bis zu 3,6 km Luftlinie und ein motiviertes Starterfeld waren Grund für eine gute Stimmung und großartige Leistungen.

Das Wetter war kühl und war geprägt durch einen kalten Wind. Das hat aber viele nicht davon abgehalten zu kommen, ob mit dem Rad oder zu Fuß. So entstand ein spannendes Rennen nach den besten Zeiten. Die Bahn war geprägt von vielen Schleifen und Windungen, es hieß also einen kühlen Kopf zu bewahren. Eine weitere Schwierigkeit war die nicht vorhandenen Postenbeschreibung auf der Karte, die gab es nur separat zum selbst ausdrucken oder am Start.

Bei den Damen-A hat Sophie Kraus vor Juliane Burgmair und Milena Grifoni gesiegt. Bei den Herren siegte Lukas Janischowsky vor Julian Nürnberger und Yannick Lieblich. Das Resultat ist eine spannende Gesamtwertung, die Freude auf die Fortsetzung am 16.01. macht, dann zur 4. WLS am Rennplatz.

Jetzt bleibt nur noch ein besinnlicher Jahresabschluss und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2022, welches aus einer OLer-Sicht vielversprechend aussieht. Bleibt gesund und übersteht die Feiertage gut.

Philipp Schwarck

WLS2 mit 2G+

Mehrfachpremiere bei der Winterlaufserie 2

Bei passablem Wetter startete der 2. Lauf der Winterserie in Bernhardswald. Sie fand auf der von Alfons Ebneth neu aufgenommenen Karte statt, welche auch die Trail-O Karte von Ralph Körner um das Sportgelände des TSV und den Bereich Schule/Kindergarten mit einbezog. Dazu wurde sie ergänzt um das kleine Wäldchen nahe dem Biotop und die angrenzenden Siedlungsgebiete, mit entsprechend minimalen Fahrzeugverkehr.

Unter den coronabedingten Vorgaben nach 2G+ mussten sich viele Starter über 18 Jahre neben der Überprüfung ihres Impfnachweises auch einem Test unterziehen, so sie denn kein Zertifikat mitgebracht hatten. Insbesondere die Selbsttestung vor Ort strapazierte die Organisation mächtig und hat sich bei einer Anzahl von 18 Testungen als schwer praktikabel erwiesen. Zum Glück stand die Turnhalle und Petra zur Verfügung, sonst wäre das Testen eh nicht möglich gewesen, da für den Test Raumtemperatur herrschen sollte.

Ansonsten war der Lauf mit seinen 4 unterschiedlichen Bahnen sehr gut organisiert. Im Wesentlichen eine Gemeinschaftsleistung unter massiver Beteiligung der Familie Janischowsky. Zum Glück. Herzlichen Dank dafür.

Voller Einsatz beim Stempeln des Zielpostens

Von der Nachwuchsgruppe Outdoorsport des TSV Bernhardswald starteten 14 Kinder in Gruppen vorneweg und erfreuten sich an dem positiven Erlebnis, ihre Bahn geschafft zu haben. Und natürlich an dem Nikolaus, den sie als Belohnung mit nachhause nehmen durften.

Die stärkste Gruppe bildeten, wie schon in Lorenzen, die Teilnehmer aus Hainsacker mit 38 Startern, gefolgt von 15 Startern aus Burgweinting.

Insgesamt konnte der Cheforganisator Alfons Ebneth genau 75 Teilnehmer auf ihre Bahn schicken. Vor allem der OL-Nachwuchs war mit 14 Starterinnen und 19 Starter in der Klasse Damen bzw. Herren bis 12 Jahre exzellent vertreten.

Jeder, der sich angemeldet hatte, war auch gekommen und gelaufen. Passiert auch nicht alle Tage.

Ebenso, dass es anscheinende auch keine Kritik an der Karte gab und mit den Bahnen wohl auch die Profis zufrieden waren. (Einzige Kritik: zu wenig Höhenmeter 😊).

Schnellste auf der D Bahn (DH12) war Nele Simon und Johannes Gerstl, auf der C Bahn (D/H14) Jara Lauer und Laurin Ahlbrecht, auf der B Bahn (D/H16) Anne Pühl und Johannes Trapp und auf der A Bahn Juliane Burgmair und Lukas Janischowsky.

In 2 Wochen geht’s weiter und hoffentlich wieder mit so viel Kindern und Jugendlichen wie in Bernhardswald. Das ist für den Organisator immer die größte Freude und Belohnung, wenn viele Kinder und Jugendlichen kommen und sich an der Herausforderung ihrer Bahn erfreuen.

Alfons

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