Bayerische Meisterschaft Mittel und Bayern Cup Lang Selb 

Pünktlich zum Wochenende bzw. direkt am Start um 10:00Uhr kam der von Forst- und Landwirten lang ersehnte, ausdauernde und endlich auch mal ergiebige Regen. Leider hatte dieser nicht die Orientierungsläufer gefragt und so wurden die Bayerische Meisterschaft über die Mitteldistanz und der sechste Bayern Cup zu einer feuchten Angelegenheit. Die jungen Fichten waren schwammartig mit Wasser gefüllt und die Sümpfe auch mal wieder sumpfig. Manch einer hat das dann auch gut ausgetestet und steckte bis zum Bauchnabel darin. Insgesamt kamen alle Läufer sehr nass aus dem Wald. 

Der Lauf fand auf der Karte Tri Diry im Grenzgebiet zu Tschechien, hauptsächlich auf tschechischer Seite, in einem sehr interessanten Gebiet statt. Die Bahnen waren für alle Schwierigkeitsgrade gut durchgestuft und boten genügend Herausforderungen für die Läufer. Manch einem waren die Strecken etwas zu kurz und verlängerte eigenständig ein wenig, bis freundliche Pilzsucher weiterhalfen auf die Karte zurückzufinden. 

Gut, dass es genug heißen Tee und Kaffee gab, um sich nach einer Trockenlegung wieder aufzuwärmen. Auch für ein leckeres und vielfältiges Kuchenbuffet sowie Vitamine war gesorgt. 

Trotz oder gerade wegen dieser Schwierigkeiten, war das Wochenende für die OLG dennoch ein voller Erfolg. So konnten wir in der BM mit Jara Lauer, Sarah Albrecht, Juliane Burgmair, Petra Weber, Linus Lauer und Riccardo Casanova, gleich 6 erste Plätze verbuchen. Insgesamt konnten 18 Läufer der OLG einen der ersten drei Plätze in ihrer Kategorie erreichen. 

Auch am Sonntag in der BC Langdistanz wurde sportlich hart weitergekämpft. Nicht nur in den oberen Klassen, wo wir es ja schon fast gewohnt sind, sondern auch z.B. in der H12. Hier lagen die ersten drei Läufer, Johannes Gerstl, Laurin Albrecht (beide OLG Regensburg) und Lukas Oechler (OLV Landshut) in einem Abstand von nur 16 Sekunden. 

 

Familie Lauer

DM Sprint & Sprint-Staffel in Hamburg 2022

Gemeinsam warten auf den Zug

Gemeinsam warten auf den Zug

Für einige Läufer hat das Wettkampfwochenende bereits am Donnerstag mit einer Zugfahrt nach Hamburg begonnen. Ein paar Sportler nutzten die Zugfahrt, um sich die alten Karten noch ein mal sehr detailliert anzuschauen und gemeinsam zu besprechen. Überraschender weiße blieb ein größeres DBakel aus und der Zug kam mit nur einer Stunde Verspätung am Hamburger HBF an. Der Freitag wurde genutzt, um die Stadt ein bisschen unsicher zu machen und die ein oder andere Sehenswürdigkeit zu begutachten.

Die Deutsche Meisterschaft Sprint fand am Samstag statt und wurde in zwei Läufe aufgeteilt, Qualifying und Finale. Während das Qualifying eher lauf betonter ausfiel, war das Finale technisch sehr anspruchsvoll. Durch die „neue“ Sprint-Karten Norm, kann viel mit mehreren belaufbaren Ebenen gearbeitet werden, was es den Teilnehmern deutlich schwieriger macht seine Route zu planen. Im A-Finale der D12 sicherte sich Jara Lauer den 3. Platz. In der gleichen Altersklasse bei den Herren gewann Laurin Ahlbrecht den 4. Platz. Eine Bronzemedaille ging an Juliane Burgmair in der D16. Mit 27 Sekunden Abstand zum ersten Platz gewann Riccardo Casanova Silber in der Herren Elite.

1 Seeger auf der Sichtstrecke

1 Seeger auf der Sichtstrecke

Am Sonntag wurde die Sprint-Staffel im ehemaligen Gelände der Gartenschau von 2013 ausgetragen. Das Gelände bestand aus einer zentral gelegenen großen Wiese, wo das Wettkampfzentrum aufgebaut wurde. Für die meisten Kategorien startete der Lauf mit einem kleinen Loop in einem Kleingartenareal. Danach ging es in ein Parkareal, welches mit vielen kleinen Teichen und Wegen ein schönes Sprintgelände darstellte. Anfangs sorgten Meldungen von vielen Fehlstempeln in der OLG Regensburg für Verwirrung, doch nach kurzer Absprache war klar, dies habe technischen Ursprung gehabt. Alle warteten gespannt auf die letzte Läuferin der 1. OLG Regensburg Elite Staffel, da tauchte auch schon ein Regensburger Trikot auf und alle feuerten an was ging, doch es war nicht Isabell Seeger, sondern Julian Nürnberger. Nach kurzem abwarten dann endlich die Erleichterung, auf der langen Zielpassage tauchte endlich Isabell Seeger auf und es war keine direkte Konkurrenz in Sicht. Damit sicherten sich Mareike Seeger, Timon Lorenz, Riccardo Casanova und Isabell Seeger den ersten Platz in der Elite Staffel.


Nach der Siegerehrung wurde dann gemeinsam direkt daneben das anliegende Schwimmbad besucht. Für die Sportler, die noch bis Montag geblieben sind, ging es am Sonntagabend dann noch in das Miniaturwunderland, welches viereinhalb Stunden genau unter die Lupe genommen wurde.

 

Lorenz

BM Sprint und Sprintstaffel

Lukas beim Stempeln

Lukas beim Stempeln

Am vergangenen Wochenende fanden die letzten bayerischen Meisterschaftskämpfe vor den Sommerferien statt. Ungewöhnlicherweise wurde nur am Sonntag und nicht auch am Samstag gelaufen, dafür allerdings am Sonntag auch gleich zweimal. Am Vormittag starteten die Ersten bei schön warmen, wolkenlosen Wetter um 10 Uhr auf eine kurze Sprintstrecke in Pfaffenhofen, kurz bedeutet dabei Streckenlängen von 1500m (D12 und H12) bis 3600m (H19E). Die Strecke führte auch über den Hauptplatz von Pfaffenhofen auf dem ein Posten sogar in der Mitte von Wasserfontänen stand. Dabei ist auch ein Fotoalbum entstanden.

Am Nachmittag kam es dann zur Sprintstaffel, die im letzten Jahr erstmalig ausgetragen wurde. Jedes Staffelteam bestand aus drei Mitgliedern, die zusammen mindestens sieben Punkte erreichen mussten, wobei Staffeln für Läufer aus den Kategorien H19E, H35- und H-18 1 Punkt erhielten, aus den Kategorien D19E, H-16, H45-, D-18 und D35 2 Punkte, aus den Kategorien H55-, H13-14, D-16 und D45- 3 Punkte und schließlich jeweils 4 Punkte für Läufer der Kategorien H65-, D13-14, D55-, H75-, D65-, H-12 und D-12 erhielten.

Insgesamt zeigten die Regensburger gute Leistungen bei der BM Sprint, was sich in den ganzen Medaillen wiederspiegelt:

Siegesehrung der H12 mit Regensburger Sieg

Siegesehrung der H12 mit Regensburger Sieg

Lara Noller in der D12, Anne Pühl in der D16, Juliane Burgmair in der D18, Petra Weber in der D55, Laurin Ahlbrecht in der H12, Maximilian Kainzbauer in der H14 und schließlich Lukas Janischowsky in der Herren Elite erkämpften sich alle eine Goldmedaille und den bayerischen Meistertitel. Des weiteren gab es sieben 2.Plätze für Olina Maskova, Magdalena Strauss, Mareike Seeger, Petra Janischowsky, Yannick Lieblich, Stephan Schneuwly und Viktor Jarkov und zwei 3.Plätze für Isabell Seeger und David Burgmair.

Auch die Sprintstaffel lief erfolgreich, denn es kam, wie im letzten Jahr zu einem Regensburger Doppelsieg, dieses Mal in der Besetzung Juliane Burgmeier, Klemens Janischowsky und Philipp Schwark auf Platz 1 und Mareike Seeger, Laurin Ahlbrecht und Lukas Janischowsky auf Rang 2. Drei anderen Regensburger Staffeln erreichten auch noch die Top Ten mit Platz 5, 7 und 10.
Zum Schluss möchte ich mich auch noch beim Veranstalter TSV Jetzendorf für die beiden sehr schönen Sprintwettkämpfe bedanken und freue mich schon auf die Baverian Forest 5 Days in zwei Wochen.

Yannick

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